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Energie passiv nutzen und aktiv leben!

Immer höher und strikter werden die Anforderungen im Hinblick auf den effizienten Energieverbrauch speziell bei der Errichtung eines Gebäudes. Der Anstieg der Energiekosten verläuft weiterhin stetig und eine preisliche Entspannung ist noch nicht absehbar. Demzufolge unterliegen einer zeitgemäßen Bauweise jene Kriterien, die auch den Bauherren Willi Grabmaier dazu veranlasst haben, sein Haus als Passivhaus zu konzipieren und zu errichten.

Neben einer best möglichen Nutzung der vorhandenen natürlichen Energieressourcen, stand allen voran die Gesundheit seiner beiden Kinder an oberster Stelle bei der Entscheidung für ein Passivhaus. Dieses ermöglicht, die Luftqualität insbesondere in der kalten Jahreszeit zu regulieren und zu optimieren. Ein weiteres Kriterium für die Errichtung eines Passivhauses war auf der einen Seite der Wunsch nach warmen und behaglichen Wänden und Fußböden im Winter, und auf der anderen Seite die Alternative zu haben, das Haus im Sommer auch kühlen zu können. Die besondere Herausforderung dabei war jedoch, dass der Bauherr auf die nordseitige Terrassentür, sowie einen im Haus liegenden Kellerabgang und einen einigermaßen erwärmten Keller nicht verzichten wollte. Und dies auch nicht musste!

Energie bewusst
Ausgehend von den klassifizierten üblichen Voraussetzungen, wie u.a. eine Zwangsbelüftung mit Einlassventilen, die sich eher an der Südseite befinden, und die Auslässe im Nordbereich, entsprechen das Erdgeschoss und das Obergeschoss im großen und ganzen einem gewöhnlichen Passivhaus.Ein weiteres bedeutendes Merkmal für die Passivbauweise ist zum einen ein zentral liegendes Badezimmer, und zum anderen das Faktum, dass die wichtigsten tragenden Wände, wie auch jene Wände, die den Stiegenabgang umschließen und auch die dort befindliche Stiege die Sonnenstrahlen tagsüber gut erreichen können.
Die Qualität der Dämmstoffe wirkt sich nicht nur bei dieser Bauweise massiv auf den energiesparenden Wohnkomfort aus. Ausgehend von dieser Tatsache fiel die Wahl auf Dämmstoffprodukte von URSA. Insgesamt wurden 150m³ URSA XPS verarbeitet sowohl im Sockelbereich, unter der Bodenplatte wie auch beim Flachdach, um die erforderliche Höchst-Dämmleistung eines Passivhauses zu erreichen. Mit weiteren 130m² URSA EPS wurde die Dämmleistung verstärkt. Selbstverständlich ist auch die Dämmstärke ein ausschlaggebendes Kennzeichen, die bei den Fenstern (Rahmen) einen Wert von Ug = ca. 0,8 erreicht, und im Bereich der Fenstergläser bei  ca. Ug = 0,5 liegt.

Besondere Werte
Optisch betrachtet lässt sich das Gebäude als würfelförmiges Haus mit Flachdach beschreiben. Konzentriert man sich jedoch auf die inneren Werte des Hauses, also jene Merkmale, die aus etwas Gewöhnlichem etwas ganz Besonderes machen, so sind folgende bautechnische Details als Sonderentwicklungen zu erkennen: Ein geprüftes wärmebrückenfreies passivhaustaugliches Passivhausgaragentor bildet gemeinsam mit einem wärmebrückenfreien Flachdach, und einem jederzeit in die Passivhaushülle integrierbaren aber dennoch Luftdicht getrennter thermisch isolierten Keller, der ebenso wärmebrückenfrei ist, zusätzliche Vorteile.

Baustellen - Kurzportrait
Objekt: Passivhaus Einfamilienhaus
Bauherr: Wilhelm Grabmaier
Generalplaner: Klaus Hesky
Baufirma: Singer & Co, Hartberg
Dämmsysteme: URSA Dämmsysteme Austria GmbH
Energiekonzept: Ing. Josef Seidl, Ökocluster Niederösterreich und Josef Bärnthaler, Energieangentur Judenburg
Fenster: WK Fensterproduktions GmbH, Loich
Gläser: Peteschnig Glastec, Leopoldsdorf
Passivhausgaragentor: Firma Riha, Schiedlberg
Innentüren: Firma Novoferm, Gänserndorf

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FAQ´s - häufig gestellte Fragen